Am 9.9.2016 ist Dr. Patrick Schünemann auf einer Fahrrad-Tour völlig unerwartet verstorben. Wir sind geschockt und sehr traurig.

Mit Patrick verlieren wir einen lieben Weggefährten, einen echten Experten für „Big Data“ – und vor allem einen wertvollen Freund. Seiner großen Kompetenz und seiner Professionalität im Vorstandsamt des „Treasurer“ verdanken wir viel. Durch seine angenehme, ruhige und geradlinige Art sowie seinen Einsatz verdiente er sich höchste Wertschätzung.

Wir sind in Gedanken bei seiner Frau und seinem jungen Sohn – Ihnen gilt unser tiefstes  Beileid und Mitgefühl. Als große Persönlichkeit und als Freund bleibt er unvergessen.

In tiefer Trauer

Präsident, Vorstand und Mitglieder des Club 55

DR. PATRICK SCHÜNEMANN
*1966  †2016

Willkommen

Der Club 55 ist ein internationales Netzwerk und eine internationale Fachvereinigung. Die Experten kommen aus den Bereichen Marketing, Verkauf und Management.

Sinnvoll: Die Ziele des Club 55

Als sich die Gründer im Jahre 1955 zusammenfanden, hatten Sie die Absicht, die Interessen und das Ansehen einer Branche zu stärken, die seinerzeit noch in den Kinderschuhen steckte.

Inzwischen sind Marketing und Verkauf längst zu bedeutenden Hochschuldisziplinen herangewachsen und aus dem Alltag von Unternehmen und Konsumenten nicht mehr wegzudenken. Entsprechend hat der Club 55 seine Ziele gemäss den sich ändernden Anforderungen kontinuierlich weiterentwickelt.

Ziele des Clubs:

  • Förderung der Interessen und Kompetenzen von Marketing- und Verkaufsexperten auf europäischer Ebene
  • Herausstellen der besonderen Bedeutung und strategischen Relevanz von Marketing und Verkauf im modernen Wirtschaftsleben
  • Regelmäßige Erweiterung des Portfolios mit immer wieder neuen Ideen, Konzepten und Techniken
  • Intensivierung von Kontakten und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern selbst, externen Marketingberatern, Managern und Verkaufstrainern sowie namhaften Führungskräften aus Wirtschaft und Politik

Der Code für bessere Resultate im Vertrieb

Mit dem »Sales Code 55« gibt es erstmals ein vom Club 55 autorisiertes Werk. Es versteht sich als Sammlung des gemeinsamen Know-how zum Verkaufserfolg. 41 der Mitglieder behandeln jeweils ihre Kernkompetenz in einem oder mehreren Kapiteln.

So entstand ein Referenzwerk, das alle relevanten Aspekte erfolgreichen Verkaufens in 55 Kapiteln behandelt.

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Die Mitglieder über den Club 55

In einer einzelnen Kongresswoche nehme ich inhaltlich mehr mit als während des gesamten restlichen Jahres. Es geht um zuhören, mitmachen und lernen. Es hat etwas von einem Klassen- oder Familientreffen. Die hier Anwesenden sehe ich sonst nur bei Vorträgen oder auf Facebook.

Am Club 55 schätze ich die privaten Beziehungen und geschäftlichen Berührungspunkte, die entstehen und wachsen. Jeder einzelne Experte genießt die hohe Wertschätzung der anderen. In Summe basiert das Netzwerk auf 55 Säulen. Es ist ein spannender Austausch, von dem die Spezialisten profitieren und das bringt uns weiter.

Dank der strengen Aufnahmekriterien bewahren wir uns einen hohen Anspruch. Der Selektionsprozess – erst als Gast und dann möglicherweise als Kandidat, später vielleicht als Mitglied – ist wertvoll und wichtig. Die Mitgliedschaft muss sich jeder verdienen, mehr noch: erarbeiten. Mitglied zu sein ist eine besondere Ehre – es ist schön zu wissen, dass die Mitgliedschaft etwas ist, was man sich nicht einfach so kaufen kann.

Frieder Gamm, internationaler Verhandlungsexperte, Frieder Gamm Group GmbH
Im Club 55 kann man unter Freunden und völlig konfliktfrei Ideen austauschen – und das auf sehr hohem Niveau. Ich tue das seit nunmehr 27 Jahren. Früher war es ein verschwiegener Verein, der intern gelegentlich als „Pool-Club“ wahrgenommen wurde. Inzwischen zeigen wir uns deutlich mehr in der Öffentlichkeit. Ich brauche keinen anderen Berufsverband – denn alles was ich benötige habe ich hier, in diesem kleinen und intensiven Kreis. Es ist eine Ehre, Mitglied zu sein.

Ich erinnere mich gut daran, dass wer eine Seminar- oder Präsentationsidee hatte, diese spontan vor den interessierten Zuhörern testen konnten. Bei der Entwicklung und Optimierung wurde einander geholfen. Das ist heutzutage zwar immer noch so, aber es ist etwas preußischer und somit strukturierter organisiert.

Ich kann den Club 55 allen empfehlen, die etwas zu sagen haben – tatsächlich etwas zu sagen haben. Also nicht diejenigen die abgeschrieben haben von denen die abschreiben. Jene, die selbst etwas gestalten, die neue Ideen entwickeln.

Der Kongress ist zu Recht für viele der Höhepunkt eines beruflichen Jahres, ein sehr besonderes Event. Die Gemeinschaft lebt von gemeinsamen Erlebnissen. Wenn es den Verein nicht gäbe, müsste man ihn erfinden.

Erich-Norbert Detroy, Unternehmensberater, Führungs- und Verkaufstrainer, Detroy Consultants International
Der Club 55 war und ist ein Ort der absoluten Inspiration. In der Selbstverpflichtung versammeln wir uns eine Woche um gemeinsam nachzudenken – und das setzt Energien frei. Der Kongress ist durchweg bereichernd. Nachdem ich das erste Mal dabei war, fuhr ich beseelt und glücklich nach Hause. Warum? Mit 34 Jahren hatte ich einen Blick in meine Zukunft getan. Damals gehörte ich zu den jüngsten Mitgliedern, heute gehöre ich schon zu den ältesten. Ich habe also sämtliche Generationszyklen durchlebt.

Wir kommen zusammen, um diesen einen Satz zu hören, der jeden auf seine Weise bereichert und wonach man weiß: „Es hat sich gelohnt!“ Das ist selbstverständlich individuell geprägt. Aber an einem bestimmten Punkt erlebt das jeder für sich. Und das ist so wertvoll.

Wir sind eine Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Wunsch – und dieser darf uns nicht verloren gehen – nämlich dass Europa weiter zusammenwächst. Erst recht unser berufliches Leben kann anders nicht funktionieren. Bei aller Europamüdigkeit besitzt dieses Ansinnen hohe Relevanz.

Die Gemeinschaft als solche funktioniert, weil wir uns gegenseitig aussuchen. Man kann sich nicht bewerben – stattdessen wird ein Gast auf unterschiedliche Art liebevoll brutal geprüft. Wer dann dazu gehört, findet Freundschaft und Solidarität. In einer Branche, in der jeder von uns leicht Gefahr läuft größenwahnsinnig zu werden, relativiert sich das im Club-Umfeld schnell.

Der liebevoll strenge Umgang miteinander sollte als Status quo erhalten bleiben und bewusst gepflegt werden. Wir müssen auch zukünftig genau darauf achten, wer zu uns passt – da neige ich zur Strenge. Eine persönliche Wertschätzung ist noch keine Legitimation für die Aufnahme. Bei uns geht es schließlich nicht um ein Treffen von Gleichgesinnten sondern identisch Interessierten.

Hans-Uwe L. Köhler, Experte für emotionale Kommunikation, Hans-Uwe L. Köhler
Der Club bietet Möglichkeiten zur gegenseitigen Weiterbildung durch absolute Top-Experten sowie Kontakte zu hochinteressanten Menschen. Man begegnet vielen Leuten, mit denen man sonst nicht in Kontakt käme. Und der Club ermöglicht den Blick über den Zaun.

Er ist das optimale Umfeld für unternehmerische Führungspersönlichkeiten, die auch intellektuell auf der Höhe sind. Ich treffe hier Kollegen, mit denen ich gerne meine Zeit verbringen will.

Wichtig dabei ist, dass wir die Qualität auch in Zukunft hoch halten – also außergewöhnlich gute Leute einladen, Profis, die sich aktuellen Themen und Zukunftsvisionen annehmen. Andererseits sollten wir auch das Spektrum erweitern. Derzeit ist die Besetzung Trainer-lastig. Aber Marketing und Verkauf ändern sich derzeit durch die technische Entwicklung dramatisch. Weniger nur Show – mehr Inhalt bitte!

Dr. Patrick Schünemann †
Der Club 55 ist eine geheimnisvolle Zusammenkunft spannender Persönlichkeiten, die freundschaftlich vernetzt sind und offen miteinander als Sparringspartner agieren. Das bedeutet: Dinge in Frage stellen und Kritik anbringen im Sinne eines „Best Buddy“, von dem man hart herangenommen wird um sich persönlich weiter zu entwickeln.

Ich möchte in unseren Kreisen in Zukunft mehr Frauen vertreten wissen. Es wird eine spannende Aufgabe sein, die passenden Kandidatinnen zu identifizieren. Die weibliche Energie ist wertvoll und wir sollten gezielter danach Ausschau halten, welche Frauen den Club ergänzen könnten. Ich kann mir sogar vorstellen, dass wir bei den Kandidatenrunden eine Art Frauenquote einführen. Das bedeutet, dass sie nach identischen Kriterien beurteilt und bewertet werden, es aber seitens des Vorstands ein strategischer Blick darauf gelenkt wird, dass es definitiv auch Teilnehmerinnen gibt.

Wir müssen uns weiter öffnen – für ein breiteres Themenspektrum, denn der Club 55 als eine besondere Gemeinschaft von Vertriebs- und Marketingexperten hat derzeit noch zu wenige Repräsentanten aus dem Marketing. Um das zu verändern müssten wir uns noch bewusster am Markt bewegen, interessante Kandidaten analysieren und dann bestimmte Sympathisanten ansprechen. Gleichzeitig sollten wir uns von gewissem Traditionalismus lösen.

Lothar Diete, „Trüffelschwein der Weiterbildung“ (managerSeminare), Internationaler Bildungsmanager, Go Inhouse International Solutions
Im Club 55 findet ein Austausch auf hoher freundschaftlicher und fachlicher Ebene statt – ganz ohne Neid und Bedenken. Es ist ein elitärer Kreis, der kompetenzorientiert agiert. Dieser Mythos und diese Historie sorgen auch immer wieder für zahlreiche interessante Ehrengäste in unseren Reihen. Ich bin in vielen Communities – aber dieses Netzwerk funktioniert nach einer sehr eigenen Art des Zusammenspiels. Der Erfahrungsaustausch und das Feedback findet sowohl unter fachlichen als auch unternehmerischen Gesichtspunkten statt.

In diesem Kreis findet derjenige Anschluss, der menschlich passt. Wir verbringen viel private Zeit miteinander. Und das tun wir mit dem Ziel der echten und nachhaltigen Kompetenzerweiterung – es geht nicht um nette und lustige Themen, dafür ist unsere Zeit viel zu kostbar. Wer hier beitreten möchte, sollte wahre Kernkompetenz mitbringen also State-oft-the-Art sein, eine direkte Ressource sozusagen – wer mit gegoogeltem Wissen punkten will, ist hier falsch.

Ich wünsche mir, dass wir den Mythos also die Seele und das Magische des Clubs auch in Zukunft aufrecht erhalten. Gegründet wurde die Gemeinschaft schließlich von echten Koryphäen, die die Kongresse emotional geleitet haben. Diesen Spirit sollten wir als wichtiges Gut pflegen und hegen. Das ist die aktuelle Herausforderung: die Organisation nicht nur zu managen sondern mit diesen Wesenszügen zu führen.

Frank M. Scheelen, Experte für Zukunftsbusiness, SCHEELEN® AG
Ich wollte immer schon Mitglied im Club 55 werden – aufgrund des großen Nimbus dieser Gruppe. Es ist eine Vereinigung erfahrener und hoch kompetenter Köpfe – allesamt inspirierende Menschen, die im weitesten Sinne in meinem Berufsfeld unterwegs sind. Hier ist es möglich, nicht nur neue Ideen zu finden, sondern sich auch mal mit den Dingen „out of the box“ zu beschäftigen.

Beim Kongress haben wir die Möglichkeit, eine Woche uns raus aus dem Alltag zu nehmen und miteinander auf gewisse Weise zu messen. Menschen, die genau das suchen, sind hier richtig. Wer Freude daran hat, sich in einer Gruppe einzubringen, mitzumachen und sich auszutauschen, der ist hier genau richtig. Und kann persönlich davon profitieren. Hier läuft das nach gewissen Spielregeln ab – und das ist auch gut so. Denn dadurch arbeiten wir miteinander zielorientiert und verlieren dabei auch den Spaß nie aus den Augen.

Momentan ist der Club 55 dabei sich zu erneuern – und das tut dem Kreis sicherlich gut. Den elitären Anspruch und das hochwertige Niveau sollte man unbedingt beibehalten, aber so manches wird inzwischen auch lockerer gesehen. Die Veränderung ist gerade durch die neuen und jüngeren Mitglieder spürbar, die ein etwas anderes Selbstverständnis mitbringen.

Peter Brandl, Keynote Speaker, Unternehmer, Autor, Peter Brandl GmbH
Der Club 55 ist eine außergewöhnliche Gemeinschaft. Nach meiner Berufung war ich sehr stolz – schon ein Gast zu sein ist eine große Ehre. Hier wird ein wunderbares Gefühl gelebt, der Spirit untereinander ist einzigartig – ein exklusiver Kreis sehr besonderer Menschen eben. Diese Kombination aus Qualität und Menschlichkeit macht den Club 55 aus.

In der Auswahl potenzieller neuer Mitglieder bin ich sehr kritisch und schlage daher selten Gäste vor. Es muss schon ein rundherum besonderer und kompetenter Mensch sein, der etwas Außergewöhnliches können muss – oder etwas Normales ganz außergewöhnlich gut kann.

Meiner Ansicht nach muss unsere Gemeinschaft nicht in aller Munde sein. Das geheimnisvolle Etwas finde ich durchaus charmant – wenn ein Außenstehender nicht so ganz genau weiß was dahinter steckt. Wichtig ist dass wir diese Besonderheit ebenso wie den Mythos erhalten und uns dabei gemeinsam weiter entwickeln.

Der Status quo ist sehr gut. Es gibt Bewegung und Leben in dieser Gemeinschaft. Die Leute bringen Ideen ein und entfachen immer wieder das Feuer untereinander neu, so dass wir uns ständig zum Überdenken inspirieren. Das sollten wir in der Art auch fortsetzen.

Walter Zimmermann, Speaker und Trainer, Zimmermann Sprinkart GmbH
Der Club 55 – das sind Freunde unter Freunden, außergewöhnliche Experten und Menschen. Der Mythos nährt genau das. Ich habe in diesem Kreis die entscheidenden Tipps für meine Karriere gefunden und stünde nicht heute da wo ich bin ohne diesen Hintergrund. Es fühlt sich beinahe an wie eine Familie, eine gute Heimat.

Wenn ich den Club empfehle dann wähle ich die Adressaten mit großem Bedacht aus und achte auf die Reputation und den Leumund. Wer sich wohlfühlen will in einem Verbund der bringt nur jene inspirierenden Menschen aus seinem Umfeld mit, die hervorragend passen. Ich wähle auch meine Freunde mit großer Sorgfalt denn ich mag Menschen, die etwas leisten und ihre Talente nutzen. Wer seinen Lebensweg allerdings gegen seine Fähigkeiten und Fertigkeiten konstruiert, ist hier falsch.

Es handelt sich hier um einen sehr traditionellen Verband der auch das ist was er zu sein verspricht. Die Experten aus Europa tauschen sich in brüderlichem Geist und in geschützter Atmosphäre aus und leben die Idee des freundschaftlichen Miteinanders ohne Konkurrenz. Frei nach dem Motto: Wenn ich teile habe ich mehr von meinem Wissen.

Wir entwickeln uns und passen uns der Zeit – beispielsweise mit Themen rund um Big Data, digitale Welt und Onlinemarketing – an. In Zukunft wird es darum gehen, mit weiteren Fachspezialisten in Berührung zu kommen, die eine Aufnahme anstreben und die für uns sowohl fachlich als auch menschlich ein echter Gewinn wären.

Michael Ehlers, Rhetoriktrainer und Kommunikationsexperte, Institut Michael Ehlers GmbH
Der Club 55 ist ein Expertengremium für die Themen Marketing und Vertrieb, das in dieser Art im deutschsprachigen Raum einzigartig ist. Die hochkarätigen Trainer, Coaches und Berater sind alle sehr umsetzungsorientiert. Jeder, der etwas mit sehr hoher Professionalität umsetzen will und kann, passt in diesen Kreis. Die Themen, Kompetenzen und Methoden der Mitglieder ergänzen sich optimal. Es ist ein konstruktives Miteinander und ein offener Dialog.

In Zukunft sollte der Fokus noch mehr auf Marketing- und Vertriebsfachleute und -themen gesetzt werden. Die Themen entwickeln sich dynamisch und werden immer anspruchsvoller. Aber wir sind bereits auf einem guten Weg.

Wo sehe ich den Club in fünf Jahren? Nach innen als einen aktiven und dynamischen Kreis von Freunden mit gleichen Interessen. Nach außen als eine Gruppe von Experten, die durch ihre Mitgliedschaft anerkannt werden. Der Club sollte seine Marke stärken.

Dirk Zupancic, Professor of Industrial Marketing & Sales, Prof. Dr. Dirk Zupancic
Mein Beitritt zum Club 55 hatte ursprünglich den Zweck, etwas zu lernen. Tatsächlich habe ich darüber hinaus viele Freunde gewonnen und intensiv mitgearbeitet. Ich gehöre mit meinen 80 Jahren zu den ältesten noch aktiven Mitgliedern. Es ist mir wichtig an den Kongressen teilzunehmen und auch etwas beizutragen.

Zu diesem Kreis passen Trainer und Verkäufer, die bewusst Verbindungen zu anderen Menschen suchen, die offen sind. Wichtig ist, dass wir das bleiben was wir sind – nämlich kein Berufsverband oder Verein sondern eine Gemeinschaft von Freunden und eine begrenzte Anzahl von Experten. Wir müssen uns diesen Exklusivitätsanspruch bewahren. Auch die Awards sollten wir eher eindämmen damit sie ihren Wert erhalten, eine goldene und eine silberne Auszeichnung pro Jahr sollte genügen.

Ich bin seit nunmehr 27 Jahren dabei. Die Professionalität in der Infrastruktur und die Qualität der Darbietungen sind konstant gewachsen. Wir sollten es vermeiden, allzu bürokratisch zu werden und unsere Zeit für den Austausch und das Miteinander optimal nutzen.

Sehr schön ist dass sich die Gruppenbildung der Nationalitäten von früher aufgelöst hat – heute gibt es eine ideale Durchmischung. Den ursprünglichen globalen Gedanken leben wir sehr bewusst. Mein Fazit: Hier bin ich Mensch – hier in diesem Club bleibe ich.

Jean-Pierre Zosso, Führungs-, Verhaltens- und Verkaufstrainer bei T&C Trainings-Consult AG, T & C Trainingsconsult AG
Der Jahreskongress des Clubs 55 ist ein Treffen unter Gleichgesinnten. Ich verwende auch gerne den Begriff „Ein Treffen unter Freunden“, denn es findet ein echter Austausch unter solchen auf hohem Niveau statt. Keiner hält mit Informationen zurück und das macht die Qualität aus. Es ist ein Ort der gegenseitigen Inspiration.

Ich mache mir viele Gedanken und prüfe genau, wen ich als Kandidat empfehlen würde. Schließlich muss es in Sachen Niveau und Performance passen. Wer im Club mitwirken möchte, wird zu Recht nach strengen Kriterien ausgesucht.

Mein Motto lautet „Entwicklung macht Freude“ und das ist auch eine Vision, die ich für den Club habe. Wir sollten nie damit aufhören, Trends und Benchmarks zu setzen, uns mit der Zukunft zu beschäftigen und auch die Frage zu stellen: Was braucht es an menschlichen Attributen in der Vertriebs- und Marketingbranche. Die Persönlichkeitsentwicklung steht bei alledem im Fokus. Sich stets weiterzuentwickeln halte ich für eine grundlegende Verpflichtung des Clubs.

Derzeit findet aufgrund neuer Mitglieder ein positiver Umbruch statt. Neue Themen kommen auf, eine neue Kultur entwickelt sich und die Leute passen extrem gut zusammen – und das über mehrere Generationen hinweg. Erfahrungen treffen hier auf Innovationen – und das in Kombination mit einem unglaublichen Potenzial an einzelnen Expertisen. Es ist der Club der Vordenker. Es erfüllt mich mit großer Freude Mitglied zu sein.

Stefan Reutter, Redner, Executive Coach und Autor, Stefan Reutter
Heimat – Familie – Zuhause. Das alles verbinde ich mit dem Club 55. Ich war damals bei meiner Aufnahme mit 32 Jahren das jüngste Mitglied. Dieser Kreis hat mich geformt, inspiriert und in Sachen Karriere getriggert. Ich wollte immer die Nummer Eins nach Goldmann sein, also was Bekanntheit und Marktpräsenz anbelangt. Der Club hat mir auf dem Weg dorthin geholfen.

Wir haben hier massiv Sales- und Marketingkompetenz versammelt und es gibt inzwischen auch einige Exoten. Jetzt wird es darum gehen, den Schwerpunkt Online zu vertiefen und hierfür mehr Experten bei uns zu versammeln.

Meine Vision: Dass der Club ein Treffpunkt von Freunden bleibt, die sich auf hohem Niveau – auch inhaltlich – austauschen und bereichern. Und dass die Ausrichtung auch weiterhin auf die Bereiche Marketing & Sales bleibt. Wir sind eine gute Gemeinschaft und das werden wir auch in Zukunft sein. Die neuen Mitglieder bringen positive Veränderungen ein.

Martin Limbeck, International Speaker, Bestsellerautor, Trainer, Martin Limbeck® Training Group

Textbeiträge der Mitglieder

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In jeder Kommunikation geht es um zwei wesentliche Faktoren: Wir wollen uns erstens verständlich machen und in nächster Konsequenz natürlich verstanden werden. Nur, wenn wir wirklich und auf jeder Ebene verstanden werden, transportieren wir unsere Botschaften und unsere Anliegen effizient und zielführend. Nur dann kommt unsere Nachricht beim Empfänger in der Intention an, in der wir sie abgesetzt haben.

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14. September 2016|0 Comments

Es gab Zeiten, da war alles einfacher – da gab es unzählige Märkte und um Kunden anzulocken genügte es, wenn die Werbeleute bunte Bilder gestalteten. Und immer dann, wenn es um komplexe Entscheidungen oder besondere Angebote ging, konnten die Unternehmen auch einen potentiellen Kontakt ansprechen, der anscheinend den Durchblick hatte: Max Mustermann.

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Von Glückspilzen und Pechvögeln

7. September 2016|0 Comments

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31. August 2016|0 Comments

Wir betreiben es den ganzen Tag. Wenn wir zum Kunden gehen, vor einem wichtigen Gespräch, vor einem Date sowieso. Ja selbst, wenn wir morgens unseren Liebsten am Frühstückstisch begegnen und spätestens, wenn wir das Haus verlassen. Gut, manche betreiben es auch im Auto an der Ampel auf dem Weg zur Arbeit.